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2019 
 
Ferienalternativ-Programm: 18.07.2019 Besuch der befreundeten Aikidoka aus Nauheim
(19.07.2019)
Wie viele Flörsheimer nach Nauheim reisten, kann eigentlich gar nicht genau gesagt werden, denn vier der anwesenden Trainierenden gehören beiden Vereinen an. Die Flörsheimer Aikidoka waren einmal Samurai Raunheim und Meister Matthias Koranzki (5. Dan) aus Nauheim hat früher auch mal in Raunheim trainiert. So verbindet beide Vereine sehr viel.

Wie erwartet, zeigte Matthias unkonventionelle und kreative Eingänge zu Techniken, selbst die Angriffe waren nicht immer klassisch. Das gab eine Menge Knoten ins Hirn. Wer versuchte die Bewegungen im Kopf nachzuvollziehen, hatte verloren. Es galt vielmehr, dem natürlichen Fluss nachzugeben und an den entscheidenden Stellen einen kleinen Impuls zu setzen. Matthias gab gerne Hilfestellung und erklärte dann auch das ein oder andere entscheidende Detail Vorort.

Die Matte war randvoll, und es wurde viel gelacht. Jeder war froh, sich in den Ferien bewegen zu dürfen, obwohl es an diesem Tag schwülwarme Temperaturen hatte. Die Dusche danach war um so erfrischender.
Da Lars für mehr als ein halbes Jahr das Land verlässt, wurde das Training zwanzig Minuten früher beendet, damit er von der Großgruppe gebührend verabschiedet werden konnte. Martin hatte dafür Getränke und einen kleinen Snack zur Verfügung gestellt. Was nur für eine kurze Zeit geplant war, endete für fast alle kurz vor Mitternacht. Es gab einen regen Austausch.
 
Ferienalternativ-Programm: 15.07.2019 Besuch bei den Tendoryu-Aikidoka aus Rüsselsheim
(15.07.2019)
Mal wieder über den Tellerrand schauen, das machen die Flörsheimer Aikidoka sehr gerne. Da Andreas aus Flörsheim seinen Hauptverein in Rüsselsheim hat, war der Kontakt schnell hergestellt und das Training organisiert. Auch in den Nachbarort reisten wieder genau sechs Aikidoka an.

Einer der dortigen Meister, Yvonne Pfeiffer (4. Dan), schlug sofort vor, das Training gemeinsam zu gestalten – ein und dieselbe Technik aus Sicht des Tendoryu und dann aus Sicht des DAB. Bei Shimizu und seinem Sohn gibt es eine klare Technikvorstellung, während beim DAB eine Vielfalt von Ausführungen erlaubt und gefördert wird. Daher gab es aus DAB-Sicht immer eine mögliche Variante.

Alle Aikidoka auf der Matte waren sehr offen und wissensdurstig für die jeweils andere Form. Alle suchten sich möglichst immer einen Partner aus dem anderen Verein, probierten die neuen Formen aus, fragten nach und hatten ganz viel Spaß miteinander. Einiges sah erst einmal komplett anders aus, die Elemente und Prinzipien blieben aber die gleichen. Die neuen Impulse waren sicherlich auch für den ein oder anderen in der Zukunft sehr hilfreich.
Die eineinhalb Stunden vergingen wie im Fluge. Ein Großteil der Gruppe traf sich anschließend noch auf einen kleinen Umtrunk, bei dem man sich weiterhin austauschte. Auch dieses Training hat wieder richtig viel Spaß gemacht.
 
Ferienalternativ-Programm: 12.07.2019 Besuch der befreundeten Aikidoka aus Dreieichenhain
(14.07.2019)
Gleich zwei Tage später ging es schon wieder los. Dieses Mal freuten wir uns auf die Aikidoka aus Dreieichenhain. Auch hier tauchten wir wieder mit sechs Personen auf. Zwei halbe Gruppen (bedingt durch die Sommerferien) macht eine ganze Gruppe. Die Freude war auf beiden Seiten groß.

In gewohnter Weise wärmte Meisterin Heike Bizet (4. Dan) die Gruppe auf, so dass jeder wieder überrascht war, wo es noch Muskeln gibt und wie man diese dehnen kann. Danach demonstrierte Heike in einem Potpourri aus Ushiro-ryote-tori-Angriffen Techniken wie diverse Kokyu-nage, Kote-Gaeshi, Kote-mawashi und Kote-hineri. Dabei wies sie auf entscheidende Details hin. Dennoch war ihr der kontinuierliche Fluss der Technik weitaus wichtiger.

Neben Ernst bei der Sache waren ebenso auch Spaß und gute Laune mit dabei. Man foppte sich gegenseitig, half sich aber auch technisch abwechselnd weiter.

Auch in Dreieichenhain einigte man sich auf ein baldiges Wiedersehen. Die Aikidoka aus Flörsheim betonten, dass sie jetzt auch genug Platz udn Matten hätten, so dass auch mal ein Gegenbesuch stattfinden könnte.

Ein drittes schönes Training, das Abwechselung zum heimischen Dojo bringt.
 
Ferienalternativ-Programm: 10.07.2019 Besuch der befreundeten Aikidoka aus Niedernhausen
(14.07.2019)
Als zweiter zu besuchender Verein stand Niedernhausen auf dem Plan. Wieder mit sechs Aikidoka reisten die Flörsheimer an. Dort trafen sie auf neun Aikidoka aus Niedernhausen. Vom Weißgurt bis zum 5. Dan hatte Meister Jennewein (7. Dan) alle Grade bis auf den 2. und 4 Dan vor sich und musste sich überlegen, wie er allen gerecht wird.

Zu Beginn wählte er Irimi-nage aus. Der Partner sollte unten vorbeilaufen gelassen und oben abgebremst werden. Drücken und Schieben war verboten. Alles sah so leicht aus, bis man es selbst genauso versuchte umzusetzen. Während die unteren Kyu-Grade weiterhin an der Technik aus anderen Angriffen feilten, dürften die anderen versuchen, wie man kraftlos aus der Technik kommt, wenn die Technik nach der ersten Führung verfahren schien. Aktion - Reaktion war die Lösung. Je sturer sich der Uke stellte, desto "schlimmer" entwickelte sich die Technik, wen man nachgab.
Die Lieblinstechnik des Meisters dürfte natürlich auch nicht fehlen: Koshi-nage. Auch hier hatte Manfred kleine, neue Finessen ausgearbeitet, die es galt umzusetzen. So freute sich Manfred sehr über unseren Besuch, um all dies mal austesten zu können.
Am Ende dürften alle noch den Ude-osae trainieren. Aufnehmen und den Partner aus dem Zentrum um die Ecke beschleunigen, ohne dass sich Nage viel bewegen muss, war die Aufgabe. Mit den vielen Feinheiten war das auch für die Dan-Träger keine einfache Aufgabe. Die Zeit verflog auf jeden Fall wie im Fluge.
Genauso wie die Walldorfer luden uns die Niedernhäuserner ein, ruhig noch weitere Male im Training zu erscheinen. Da aber noch weitere Termine in den nächsten Wochen auf dem Plan stehen, wir das aber wohl noch ein wenig bis zum nächsten Besuch dauern. Die Flörsheimer freuen sich aber, wieder kommen zu dürfen.
 
Ferienalternativ-Programm: Waffenpflege
(14.07.2019)
Ob die Arbeit der Waffenpflege oder das anschließende gemeinsame Grillen im Vordergrund steht, muss jeder für sich selbst beantworten. Auf jeden Fall haben die Flörsheimer Aikidoka Arbeit mit Vergnügen kombiniert.
Bedingt durch die Ferien kam nur eine kleine Gruppe im Garten in Wicker zusammen. Das sollte aber kein Problem darstellen. Die acht Aikidoka machten sich zuerst an die Holzwaffenpflege dran. Sowohl die eigenen Waffen als auch die Bokken, Tanto und Jo des Vereins wurden zuerst mit feinem Schleifpapier angeschliffen, gereinigt und dann mit Leinöl eingerieben. Damit wurde der Dreck und Unebenheiten beseitigt, und nach dem Ölen waren die Waffen wieder handschmeichelnd.
Auch die Iaitoinhaber pflegten im Anschluss ihre Übungsschwerter. Dazu gehörte sowohl die Überprüfung der Koiguchi, ob das Schwert noch fest genug in der Saya sitzt, die Beseitigung von Schädigungen in der Saya (Schwertscheide), wie auch das Ölen der Ha (Klinge).
Die Belohnung (das Grillgut mit den vielen selbstgemachten Salaten) musste sich aber noch weiter erarbeitet werden. Die Gastgeber wünschten sich wie schon vor zwei Jahren eine Demonstration im Bukijutsu. Die Fertigkeiten wurden für gut befunden, so dass es nun mit dem eigentlichen Vergnügen weiter gehen konnte. Es wurde fröhlich gegessen und geschwatzt. Es hat allen wieder viel Spaß bereitet und man war sich einig, dies schon im nächsten Jahr erneut zu wiederholen.
 
Ferienalternativ-Programm: 03.07.2019 Besuch der befreundeten Walldorfer Aikidoka
(14.07.2019)
Aufgrund von Renovierungsarbeiten und Grundreinigung ist die Flörsheimer Halle für die Aikidoka für vier Wochen gesperrt, so dass ein Trainings-Alternativprogramm für alle Daheim-Gebliebenen und "Trainingsverrückte" her musste. Mit vielen Vereinen sind die Flörsheimer befreundet. Immer schon mal sollten wir sie besuchen kommen. Allerdings gerät dies im Alltag immer wieder in Vergessenheit.

Welch gute Gelegenheit sich nun bot. Am 03.07. starteten die Flörsheimer nach Walldorf. Waren sie schon bei Marianne und Peter im Training, sollte es dieses Mal Eberhard sein.

Eberhard Schulz (2. Dan) mit 34 Jahren Mattenerfahrung holte die Anfänger zu Beginn gleich mit einem bekannten Ude-osae ab. Mit Führung und kleinen Finessen zeigten sich seine jahreslangen Fertigkeiten. Später beim Kaiten-nage-uchi und -soto, sowie beim Tekubi-osae erklärte er genau, wo die größten Probleme liegen und wie man sie leicht beheben kann.

Die kleine Gruppe aus 4 Walldorfern und 6 Flörsheimern trainierten bund gemischt durcheinander und hatten viel Freude gemeinsam auf der Matte.
 
Was lange währt, wird endlich gut… - Grüngurtprüfung von Lars am 04.06.2019
(05.06.2019)
Nach über fünf Jahren als Orangegurt hat Lars es endlich geschafft! Er hat seine Prüfung zum Grüngurt bestanden. Auch in den letzten Jahren wäre das möglich gewesen. Da aber zwischen Abi, diversen längeren Auslandsaufenthalten, Krankheiten und Uni-Stress nie genug Zeit war, um mal kontinuierlich die Techniken in der Routine zu lernen, wurde die Prüfung immer wieder verschoben.
  Im neuen Flörsheimer Verein war es nun am 04.06.2019 endlich soweit. Unter den Augen zweier Prüfer und sieben Uke begann Lars mit der Überprüfung des letzten Orangegurtprogramms. Denn ohne Bestehen dieses Teils hätte Lars nicht weiter machen dürfen. Mit anfänglichen kleinen Patzern bei den Wurftechniken steigerte er seine Sicherheit mehr und mehr bei den Hebeltechniken, so dass er dann zur eigentlichen Prüfung antreten durfte. 

Das nächste Fach war die Fallschule, die aus diversen Rückwärts- und Vorwärtsrollen sowie Seitwärtsfallen besteht. Im folgenden Teil durfte Lars Wurftechniken und Hebeltechniken gegen vordere und hintere Angriffe sowie gegen Schläge zeigen.
 
Lars war nur hin und wieder etwas unsicher und hatte leichte Mängel in der Distanz zum Angreifer. Alle anderen Bewertungspunkte, u.a. Sabaki (Ausweichbewegung) und Wirksamkeit waren gut bis sehr gut. Das war das Pflichtprogramm für eine Grüngurtprüfung nach den Kriterien des Deutschen Aikido Bundes. 

Die Aikidoka des DJK Samurai Flörsheim haben ihre Tradition aus Raunheim mit in ihren neuen Verein genommen: Das Kür-Programm einer Prüfung. Hierauf können sich die Prüflinge kaum bis gar nicht vorbereiten, da vorher nicht klar ist, was abgefragt wird. Hier zeigt sich, was die Prüflinge wirklich können. Lars dürfte ein Randori (eine Minute Verteidigung bei freien Angriffen) gegen zwei Angreifer zeigen, kontaktlose Technik nur über die Verbindung des Verteidigers mit seinem Angreifer über einen kleinen Ball und zwei Techniken gegen einen Schwertangriff. Alles zeigte er recht sicher und schön aus der Bewegung. Zuletzt dürfte er noch den Aufbau eines Dojos (Trainingsstätte) mit all seinem Hintergrundwissen erläutern. Gut zwei Wochen zuvor hatten sich alle Aikidoka des DJK Samurai Flörsheim im Training zusammengesetzt und gemeinsam überlegt, wie sie sinnvoll und nach den Regeln die Schulturnhalle während eines Trainings zu einem Dojo umwandeln können, in dem man sich wohlfühlt und gerne trainiert. Toll, wie viel dabei hängengeblieben ist.
Herzlichen Glückwunsch, Lars! Gut gemacht.
 
 
Toller Empfang beim ersten Training am 02.05.2019 beim DJK SC Schwarzweiß Flörsheim 1924 e.V.
(06.05.2019)
Anfang Mai ging die komplette Aikido-Gruppe "Samurai-Raunheim" wegen der Geschäftsaufgabe des Betreibers in ihrer alten Örtlichkeit nahtlos in den "DJK Samurai-Flörsheim" über. Schon bei den Vorbereitungen auf den Vereinswechsel zeigte sich sehr schnell, dass sie eine neue Heimat in dem engagierten Verein finden würden.
Am 02.05. war es dann soweit. Zum ersten Training kam neben der Presse, der Vereinsvorsitzende Hr. Klaus Josef Schäfer, der Abteilungsleiter Andreas Vollrath und sieben Vorstandsmitglieder des Aikido-Verband Hessen (AVH). Sehr herzlich nahm Herr Schäfer seine neuen Sportler in Empfang. Er betonte in seiner Rede, dass er sehr froh sei, mit der neuen Aikido-Gruppe wieder das Budo-Angebot erweitern zu können und die freien Trainingszeiten zu füllen. Herr Michael Ehrhart freute sich als Vorsitzender des AVH sehr für die Gruppe, dass sie so kurzfristig einen Verein gefunden hätten und nun auch die A-Mitgliedschaft im AVH sowie die Mitgliedschaft im Deutschen Aikido-Bund (DAB) beantragt hätten. Die Bestätigung der AVH-Mitgliedschaft brachte er zur Freude aller gleich mit.
Zu Beginn des Trainings mussten noch einige Formalien mit den drei Trainern wie Schlüsselübergabe, Verträge, usw. geklärt werden, so dass der Präsident des AVH das Angrüßen und das Warmmachen verantwortungsbewusst sofort übernahm. Knapp zwei Stunden trainierten dann die Aikidoka Bewegungsverwandtschaften zwischen Shiho-nage und Kote-gaeshi aus verschiedenen Angriffen der leeren Hand und mit dem Messer. Alle hatten richtig viel Spaß. Die Matte war voll. Denn auch einige Freunde kamen noch zu Besuch. Die Anfänger versuchten nach den bekannten Techniken sich mit den neuen Varianten auseinander zu setzen. Die höheren Dan-Träger fingen immer mehr an zu spielen - selbständig Grenzen der Technik durch leichte Abänderung des Angriffes auszutesten und neue Möglichkeiten zu erarbeiten. Ein toller Start!

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